gefunden

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sollte man lesen

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Hotel sucht Urlauber

entnommen der http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1599478

Esslingen – „Wir brauchen mehr Hotels“, sagt die Stuttgart-Marketing. Die Hoteliers der Region sind da eher zurückhaltend. Wer neu kommt, der muss sich eine gute Strategie überlegen, um am Markt zu bleiben. So wie das Best-Western-Hotel in Esslingen.

Seit zwei Jahren steht das Best-Western-Hotel direkt neben dem neuen Esslinger Forum. Frieder Lempp ist seit einem halben Jahr der neue geschäftsführende Direktor als Nachfolger von Michael Lopacki. Für Lempp ist klar, dass sich das Hotel zunächst auf Geschäftskunden spezialisieren musste. In Gestalt der Marketing-Chefin Birgit Bosse nahm das Hotel Kontakt zu den Firmen der Region auf, um bei der Bettenvergabe berücksichtigt zu werden. „Es gab bis dahin in Esslingen kein international ausgerichtetes Viersternehaus“, sagt Frieder Lempp, „wir hatten den Eindruck, die Firmen hatten nur darauf gewartet, dass wir zu ihnen kommen würden.“ Für ihn war diese Strategie die richtige, denn die Esslinger Hotels leben von den Geschäftsreisenden. Sein Hotel ist zu 70 Prozent mit Geschäftskunden ausgelastet, zu fünf Prozent mit Touristen und zu 15 Prozent mit anderen Gästen.

Diese fünf Prozent Urlauber sind Frieder Lempp zu wenig. Der Hotelier ist zwar mit der Auslastung an den Werktagen zufrieden, versucht aber nun in einem zweiten Schritt, die Touristikgäste ins Haus zu holen. Eine Maßnahme war, sich den großen Busreiseunternehmen vorzustellen, eine andere war die Zusammenarbeit mit der Stuttgart-Marketing. Das Hotel bekommt von dort Gästekontingente, denn die Stadtgrenzen zählen für einen Touristen nicht. „Von Esslingen aus ist ein Gast schneller in der Wilhelma als von Vaihingen aus“, sagt Lempp.

Für den Hotelmanager besteht das Problem darin, dass Esslingen, wie viele sehenswerte Städte in der Region, keine Tourismusdestination ist wie Heidelberg oder Rothenburg ob der Tauber. Dabei ist Lempp von den touristischen Angeboten Esslingens überzeugt: Nicht nur der Weihnachtsmarkt, auch die Altstadt und die Kirchen erheben Esslingen für ihn in den Rang einer sehenswerten Stadt, die Stuttgart mindestens gleichkommt. Sehr gefreut hat es den Hotelier, als Esslingen in einem Städtereisekatalog auftauchte. Das – und das neue „Merian“-Heft, Esslingens Stadtmarketing und noch viele weitere Helfer, so schätzt Lempp, werde es noch brauchen, bis Esslingen für die nationalen und internationalen Gäste touristisch erschlossen ist. Denn nur Gäste, die von weiter weg anreisen, übernachten auch in der Stadt.

Man glaubt es nicht…

aber es scheint immer noch vorzukommen:

Hotel-Flop der Woche

gelesen bei Focus hier

Hotellerie feiert bestes Jahr der Geschichte

Die WELT online schreibt:
Hamburgs Spitzenhäuser profitieren besonders – Zahl der Übernachtungen steigt um vier Prozent
www.welt.de/welt_print/article1482939/Hotellerie_feiert_bestes_Jahr_der_Geschichte.html

Hamburgs Hotellerie jubelt: „2007 war das beste Jahr in der Geschichte des ‘Steigenberger’ seit der Eröffnung 1993″, sagt Direktor Karl Schlichting, ein Mann, der eigentlich für seine Zurückhaltung bekannt ist. Das „Madison“ von Marlies Head hat erstmals die Umsatzmarke von acht Millionen Euro überschritten. Im „Grand Elysée“ ist man hochzufrieden über das Ergebnis des ersten vollen Geschäftsjahres für das 560-Zimmer-Hotel. Iris Baugatz vom „Marriott“ sagt: „Es war ein extrem gutes Jahr.“ Das neue „Empire Riverside“ konnte schon fünf Wochen nach Eröffnung den 10 000. Gast begrüßen. Das „Radisson“ spricht von einem „sehr, sehr guten Jahr“. Und das „Vier Jahreszeiten“ vermeldet einen Umsatzanstieg von 30 Prozent seit September.
Dabei war hatten die Hoteliers zu Jahresbeginn etwas skeptisch in die Zukunft geblickt. Schließlich hatte die Fußball-WM die Übernachtungszahlen um fast zwölf Prozent hochschnellen lassen. Zwar hoffte man auf einen Wiederholungseffekt bei den Gästen – „da müssen wir wieder hin“ -, aber sicher war er nicht. Jetzt verkündet Dietrich von Albedyll, Chef der Hamburg Tourismus GmbH, ein Plus bei den Übernachtungen von nochmals vier Prozent. „Und das in einem Jahr, in dem traditionell weniger Messen stattfinden. Nächstes Jahr haben wir wieder ‘Schiff, Maschine, Meerestechnik’, ‘Hansepferd’ und durch das Schaltjahr einen Tag mehr zum Verkaufen. Deshalb rechne ich 2008 mit einem Zuwachs von sechs bis acht Prozent und mit rund acht Millionen Übernachtungen.“
Doch nicht nur die gestiegene Belegung der Hotels macht den Profis Freude, sondern vor allem die gestiegene Rate – es wurde also mehr Geld fürs Zimmer bezahlt. „In diesem Dezember liegt die Rate bei uns um zwölf Euro höher als 2006″, sagt Friederike von Poser vom „Meridien“. Das „Grand Elysée“ erzielte über das ganze Jahr bei einer Belegung von 70 Prozent im Durchschnitt sechs Euro mehr; der Umsatz stieg um rund 20 Prozent auf knapp 30 Millionen. Vorstand Stephan von Bülow sieht die vergrößerten Tagungskapazitäten plus Zimmerangebot als „voll angenommen“ an.
Viele Häuser berichten, dass es kaum noch eine Nebensaison gibt. Sonst wurde es ab Mitte Dezember ruhig. Januar und Februar galten als schwach. Im „Madison“ ist diesmal keine Rede davon. „Ein paar Tage sind schwächer“, sagt Marlies Head. „Aber schon am 26. Dezember kommen Gäste wieder zum Shoppen und Schiffegucken. Der Januar ist auch schon gut gebucht.“ Das „Marriott“ hatte im Februar 2007 seine „stärkste Belegung“, und für 2008 „sieht es genauso gut aus“, so Iris Baugatz.
Selbst die zuweilen etwas sauertöpfische Gastronomie kann nicht umhin, Positives zu vermelden. „Die drastische Mehrwertsteuererhöhung hat nicht zu Einbrüchen geführt“ bekennt Gregor Maihöfer vom Gaststättenverband. Der Trend zu Feiern aller Art zeige deutlich wieder nach oben. Deshalb sehe man „vorsichtig optimistisch“ ins neue Jahr.
Hamburg wird also als Destination immer interessanter. „Die Eröffnung der Ballinstadt, der Triathlon, die ,Aida’-Taufe und das neue Musical machten die Stadt attraktiv“, sagt von Albedyll. „Außerdem ist es mit Billigfliegern gut erreichbar.“ Den Effekt hat auch Stephan von Bülow beim „Elysée“ festgestellt: „Beim Fliegen wird gespart, aber man gönnt sich ein gutes Hotel.“ Durch verbesserte Tagungsmöglichkeiten, neue Hotels und ein attraktives Umfeld wie die Shopping-Meilen spiele Hamburg in einer Liga mit München, Mailand und Madrid – wo die Zimmerpreise deutlich höher liegen.
Gern hätte man noch einen höheren Anteil ausländischer Gäste, aber das ist schwierig. Von Albedyll: „Der Norden tritt leider nicht geschlossen auf den großen Tourismusmessen auf. Wir waren ohne Flankenschutz der Nachbarländer beim World Travel Market in London. Die haben so gut wie keine Gäste aus dem Ausland und gehen nicht hin. Für Hamburg allein ist so ein Messeauftritt aber kaum zu stemmen. Der Süden dagegen kommt im Paket.“
Der Anteil der Amerikaner unter den Gästen ist nicht gestiegen, aber auch nicht gesunken, „was angesichts des schwachen Dollars schon ein Erfolg ist“, sagt Judith Fuchs-Eckhoff vom „Vier Jahreszeiten“. Zwar seien die Raten hier gemessen an US-Hotels enorm niedrig, „aber die Firmen werden preisbewusster“. Deshalb bemüht man sich um Inder als neue Gästegruppe. „Und die Skandinavier haben uns wieder entdeckt, und viele Schweizer kommen zu uns.

Privathotels haben es schwer

kann man nachlesen in der ahgz : www.ahgz.de/maerkte-und-unternehmen/Privathotels-,512007,7129211053.html

Unsere ganz persönliche Empfehlung www.service-hotels.de

„Schere geht weiter auseinander“

kann man der ahgz entnehmen und das sagt Ernst Fischer und Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes Ingrid Hartges.

Bewegte zwölf Monate liegen hinter uns. Nachdem sich Lage und Stimmung im Gastgewerbe zu Jahresbeginn etwas aufgehellt hatten, fiel bereits die Halbjahresbilanz 2007 durchwachsen aus. Viele Unternehmer kämpfen mit sinkenden Umsätzen. Im Kampf „Zapfhahn gegen Zapfpistole“ haben die Betriebe oft das Nachsehen. Die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern geht weiter auseinander.

Nun fragen wir , war das nicht immer so? Das Systeme oder Unternehmer/innen, die erkannt haben wie der Markt reagiert und sich auf den Markt eingestellt haben Gewinner genannt werden und die anderen Verlierer?

Zu den Umsatzmachern gehören die Hotellerie, die Systemgastronomie und der Cateringmarkt, während die klassische Individualgastronomie weiter unter Druck gerät. Das Weihnachtsgeschäft ist verhalten angelaufen. Dennoch hoffen viele Betriebe auf einen positiven Jahresausklang.

Frage: Kann man diese unterschiedlichen Angebotsstrukturen überhaupt miteinander vergleichen? Wenn man sie denn miteinander vergleicht, müsste man auch die Kaufgründe miteinander vergleichen oder Zielgruppen miteinander verleichen. Hotelleri e mit Gastronomie zu vergleichen dürfte sehr allgemein verfasst sein. Systemgastronomie mit Individualgastronomie zu vergleichen bedarf schon einer genaueren Aussage.

Mehr denn je sind gute Ideen und Konzepte gefragt, um den gestiegenen Gästeerwartungen gerecht zu werden.

Bemerkung: Wer das noch nicht bemerkt hat, der dürfte nicht aufgepasst haben – also gar nicht aufgepasst haben. 

Wichtigste Trends 2008: der Wunsch der Verbraucher nach einer gesunden Ernährung sowie frischen und hochwertigen Produkten, die weiter steigende Nachfrage nach Wellness- und Gesundheitsangeboten sowie attraktive Offerten für die Best Agers.

Was ist jetzt daran neu oder Trend?