Bahn.de integriert Hotel.de

Der ahgz.de entnommen

Die Bahn kooperiert ab dem 11. Dezember 2007 mit Hotel.de und integriert das komplette Angebot der Buchungsplattform in ihren Internetauftritt. „Ziel ist es, dem Bahnkunden die Buchung einer Hotelleistung in Kombination mit einem Bahn-Ticket in nur einem Buchungsvorgang zu ermöglichen“, so ein Bahnsprecher.

Die Einbindung des Hotelangebots von Hotel.de erfolgt unter www.bahn.de direkt in den Buchungsprozess. Bucht ein Bahnreisender ein Online-Ticket, werden ihm passende Hotels am Ankunftsort angezeigt. Bahn-Kunden können nun zusätzlich zum Bahn-Ticket ihre Unterkunft in einem Schritt online reservieren – und das mit der Bestpreis-Garantie von Hotel.de.

WIRMarketing:
Guter Schachzug von Hotel.de – nur fragt sich: welchen Vorteil hat das Hotel wirklich ? Denn tendenziell, werden mit diesen Reservierungsformen nur die Durchschnittspreise der Hotels gesenkt. Die Reservierung, wird nur über den Preis gemacht und weniger über Preis/Leistung.  Das Hotelunternehmen gerät erneut unter Druck: Bestprice – Mehrwertsteuer – Provision ! Da sollten sich Führungskräfte überlegen, ihre Zimmer über eine andere Organisation zu vermarkten. Wenn Hotelunternehmen sich damit die Masse versprechen, dann sind die Kollegen/innen nur einen Klick weiter und in letzter Konsequenz, wird das gleiche Belegungsergebnis erreicht – nur mit einem geringeren Rohgewinn.

Hotel.de erweitert mit dieser Zusammenarbeit sein Kooperationsnetzwerk um die eigenen Angaben zufolge reichweitenstärkste deutsche Online-Reiseseite. „Die Bahn ist für uns ein idealer Partner. Viele der täglich zigtausend Onlinebucher der Bahn benötigen am Zielort ein Hotel. Wir erwarten uns davon ein jährliches Buchungsvolumen im zweistelligen Millionenbereich“, so Heinz Raufer, Vorstandsvorsitzender von Hotel.de.

Was denn auch bedeutet einen Millionen Provisionsansatz, bei einer Leistung die nicht direkt verkaufen bedeutet sondern nur warten bis jemand „klick“ macht. Natürlich kostet Technik Geld, aber auf der Basis des Rohgewinnes der Hotelunternehmen, die dann gebucht werden, weil ihr Bestprice stimmt. Ergebnis Preiskampf ist angesagt. Unserer Auffassung nach, sollten Führungskräfte beginnen nachzudenken und dort Provisionen oder Grundgebühren zahlen, wo auch eine strategische Leistung für den Betrieb dahinter steht. Und nebenbei die Bestpricepolitik bedeutet ja – gebt uns den billigsten Preis! Was macht der Gast, der beim Frühstück den Nachbarn fragt was denn er nun gezahlt hat oder wird.

WIRMarkteing sagt:
Hier gehen Hotelführungskräfte den falschen Weg. Preissenkungen minus Provision und minus Mehrwertsteuer bedeutet Minus-Rohegewinn und um Gewinn zu machen, muss man an anderen Leistungen sparen. Was denn in letzter Konsequenz eine Leistungsminderung bedeutet. Damit wird die Kluft zwischen den Kunden die Leistung zahlen wollen und die, die lieber Bestpricepraxis über Reservierungsanbieter machen größer. Was dann politisch gesehen auch ein Weg in die 2 Klassengesellschaft ist. Nur will man in einem Hotel wohnen, das 15 Jahre lang die gleichen Matratzen im Bett hat, weil das Geld zum Ersatz fehlt?? Wir denken kein Gast will das und damit unterscheidet man sich von denen, die Leistung bieten und denen, die Bestpricepraxis im Sinne der Onlineanbieter machen.  
 

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